Minesweeper-Regeln
Aktualisiert im Juli 2026
Minesweeper hat drei Regeln und eine Idee. Die Regeln lernst du in einer Minute. Die Idee — dass jeder Zug beweisbar sein sollte — beschäftigt dich den Rest des Spiels.
Das Feld
Ein rechteckiges Raster aus verdeckten Kacheln. Eine feste Anzahl davon verbirgt Minen; der Rest ist sicher. Dir wird verraten, wie viele Minen es gibt, aber nie, wo sie liegen. Deine Aufgabe ist es, jede sichere Kachel aufzudecken. Du musst die Minen nicht finden, nur ihnen ausweichen.
Was die Zahlen bedeuten
Öffne eine sichere Kachel und sie zeigt eine Zahl von 1 bis 8: wie viele der acht umliegenden Kacheln eine Mine enthalten — Diagonalen inklusive. Das ist die einzige Information, die dir das Spiel jemals gibt.
Eine Kachel ohne benachbarte Minen zeigt überhaupt nichts, und das Spiel öffnet ihre Nachbarn automatisch für dich — was eine Kettenreaktion auslöst, weshalb ein glücklicher Klick manchmal das halbe Feld freiräumt.
Fahnen
Rechtsklick (oder langes Drücken am Handy) setzt eine Fahne auf eine Kachel, hinter der du eine Mine vermutest. Fahnen dienen rein deiner eigenen Buchführung: Das Spiel überprüft sie nicht, du kannst durch falsches Setzen nicht verlieren, und zum Gewinnen brauchst du sie nicht. Ihr wahrer Nutzen: Eine markierte Kachel muss dein Blick nicht immer wieder neu durchdenken.
Wie du gewinnst und verlierst
Du gewinnst in dem Moment, in dem jede minenfreie Kachel aufgedeckt ist. Fahnen spielen dabei keine Rolle — lass jede Mine unmarkiert und du gewinnst trotzdem.
Du verlierst in dem Moment, in dem du eine Mine öffnest. Im klassischen Minesweeper endet das Spiel sofort, weshalb das erzwungene 50/50 am Ende einer sauberen Lösung so ärgerlich ist.
Sicherheit beim ersten Klick
Fast jede moderne Umsetzung garantiert, dass dein erster Klick keine Mine trifft, und die meisten garantieren zusätzlich, dass er eine Kettenreaktion auslöst statt einer nackten Zahl. Die Minen werden nach diesem Klick platziert. Das ist Konvention, kein Gesetz — sehr alte Versionen konnten dich schon im ersten Zug erwischen.
Chording
Wenn eine Zahl bereits genau so viele Fahnen berührt, wie sie anzeigt, öffnet ein Klick mit beiden Tasten (oder der mittleren Taste) alle ihre verbleibenden Nachbarn auf einmal. Das ist Standard, erlaubt und die Grundlage schnellen Spiels. Es bestraft aber auch schlampiges Markieren: Chorde gegen eine falsche Fahne und du öffnest eine Mine.
Klassische Feldgrößen
Anfänger — 9×9 mit 10 Minen (12 % Dichte).
Fortgeschritten — 16×16 mit 40 Minen (16 %).
Profi — 30×16 mit 99 Minen (21 %).
Was den Profi-Modus schwer macht, ist die Dichte, nicht die Größe: Bei 21 % gibt dir das Feld nur selten die großzügigen Kettenreaktionen, die Anfängerfelder so entgegenkommend wirken lassen.
Was die Regeln nicht versprechen
Keine Regel besagt, dass das Feld lösbar ist. Minen werden zufällig platziert, also kann dir ein klassisches Feld am Ende zwei Kacheln, eine Mine und keine Möglichkeit lassen, zu erkennen, welche welche ist. Manche moderne Versionen — darunter Grimlings — lassen zuerst einen Löser über jedes Feld laufen und werfen jedes Layout weg, das sich nicht durch reine Logik abschließen lässt. Warum das wichtig ist.
Häufige Fragen
Was zählt eine Zahl eigentlich?
Minen in den acht benachbarten Kacheln, Diagonalen inklusive. Nie die Kachel selbst.
Kann ich gewinnen, ohne irgendetwas zu markieren?
Ja, und Profis tun das meistens.
Ist der erste Klick immer sicher?
In modernen Versionen ja.